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Malteser Eichstätt

Malteser begrüßen 100. Hausnotruf-Kunden

09.05.2011

Eine besondere Überraschung erwartete Siegfried Kübler aus Kösching am Tag des Termins für seinen Hausnotrufanschluss. Mit einem Strauß Blumen und einer Flasche Malteser Wein begrüßten Elisabeth Rußer –  Leiterin des Malteser Hausnotrufes im Bezirk Eichstätt – und Vertriebsmitarbeiterin Anna Maria Stumpf ihren 100. Hausnotruf-Kunden. 
Angeschlossenen Teilnehmern wie Herrn Kübler ermöglicht der Hausnotruf ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben im eigenen Zuhause. Vor allem alleinstehenden Menschen, die noch möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben möchten, sich jedoch nicht mehr ganz sicher auf den eigenen Beinen fühlen, oder unter bestimmten Erkrankungen und Beschwerden leiden, bietet der Hausnotrufdienst Sicherheit. Weiter kommt ein Hausnotrufgerät für chronisch Kranke und Menschen mit Behinderungen in Frage.
„Immer wieder hört und liest man von älteren und kranken Menschen, die beispielsweise infolge eines Sturzes in eine Notlage geraten sind. Können die Betroffenen nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen und per Telefon Hilfe holen, vergehen oft Stunden und leider manchmal sogar Tage, bis sie von Angehörigen oder aufmerksamen Nachbarn aufgefunden werden. Solchen gefährlichen Situationen wird mit der Installation eines Hausnotrufgerätes schnell und unkompliziert vorgebeugt“, weiß Rußer.
Tritt eine Notsituation ein, kann über einen kleinen Alarmknopf („Funkfinger“) jederzeit mit nur einem Knopfdruck Hilfe alarmiert werden. Den Funkfinger tragen die Hausnotruf-Teilnehmer als Armband oder als Halskette immer bei sich und können ihn auch dann bedienen, wenn das Telefon gerade nicht erreichbar ist. Beim Drücken des kleinen Funkknopfes wird unmittelbar ein Kontakt zur Hausnotrufzentrale der Malteser hergestellt. Diese informiert daraufhin eine vertraute Person, oder die Malteser vor Ort. Ist es erforderlich, wird der Einsatz eines Arztes oder des Rettungsdienstes organisiert.
Besonders freut die Malteser, dass sich Herr Kübler zu seinem Hausnotrufgerät entschlossen hat, bevor er in eine Notsituation geraten ist. „Eine ratsame Vorsorgemaßnahme“, wie Rußer findet, „denn ein Hausnotrufgerät vermittelt nicht nur dem Kunden selbst, sondern auch den Angehörigen ein Gefühl von Sicherheit“. So auch Herrn Kübler und seiner Tochter: „Zwar hoffen wir, dass das Gerät nie gebraucht wird, sind aber doch beruhigt, mit dem Anschluss eine Vorkehrung für den Ernstfall getroffen zu haben.“


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