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Malteser Eichstätt

Informationsabend "Wegbegleitung in schwerer Krankheit"

Hospizdienst der Malteser, Palliativstation der Klinik Eichstätt und SAPV stellen sich vor.

22.04.2015

Zahlreich Interessierte haben sich am vergangenen Montag in der Eichstätter Dompfarrei eingefunden. Dorthin hat der Hospiz- und Palliativberatungsdienst der Eichstätter Malteser zu einem Informationsabend eingeladen, an dem die palliativen Angebote der Region, ihre Grundsätze und Handlungsweisen detailliert vorgestellt wurden. Die Veranstaltung setzte ein wichtiges Zeichen im Rahmen der „Woche für das Leben 2015“ gegen die anhaltende Diskussion um den sogenannten „assistierten Suizid“.

u Gast waren neben Carmen Pickl, Veranstalterin und Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes des Malteser Hilfsdienst e. V., Dr. med. Hubert Grienberger, Palliativmediziner an der Klinik Eichstätt, und Christian Halbauer vom SAPV-Team der Region 10. Den Abend moderierte die Diözesanoberin der Malteser, Cécile Bergmann.

Pickl stellte den rein ehrenamtlichen Hospizdienst der Malteser dar, der schwer kranken Menschen in der letzten Lebensphase „Lebensqualität statt Lebensquantität“ vermitteln will. Die Malteser begleiten aber auch nach dem Sterben mit zahlreichen Trauerangeboten für Angehörige. Dr. Grienberger schilderte die nun schon einjährige Aufbauarbeit der Palliativmedizin an der Klinik als Erfolgsmodell. Die aktive, ganzheitliche Behandlung und Betreuung von Menschen mit begrenzter Lebenserwartung durch multiprofessionelle Teams schließe eine Lücke in der medizinischen Versorgung des Landkreises. Halbauer informierte schließlich über die integrative Leistung des SAPV – Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung in der Region 10. Hier konnten schon zahlreiche Kooperationspartner gewonnen werden, die die regionale ambulante Versorgung mit Palliativleistungen sichere – mit dem Ziel „Zuhause bleiben zu können.“

Nach einer intensiven Diskussion stellte Moderatorin Bergmann in ihrem Schlusswort fest, dass sich alle Angebote als Gegenentwurf zur aktiven Sterbehilfe verstünden und stellte fest, dass vor allem die Aufklärung der Betroffenen wichtig sei, welche Angebote es hier gibt und mit welchen Methoden sie arbeiteten. Sterbezeit würde so zur Lebenszeit und kann ein würdevolles Sterben ermöglichen, zu Hause, im Pflegeheim oder auf der Palliativstation.

Gruppenfoto: (von links) Christian Halbauer (SAPV), Cécile Bergmann (Diözesanoberin der Malteser und Moderatorin), Dr. Hubert Grienberger (Klinik Eichstätt) und Carmen Pickl (Malteser Hilfsdienst).

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