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Programm:

14:00 Uhr       Begrüßung
14:15 Uhr       Vortrag von Prof. Dr. med. Christoph Ostgathe
15:15 Uhr       Pause mit Kaffee und Kuchen
15:30 Uhr       Vortrag von Rechtsanwalt Wolfgang Putz
16:30 Uhr       Pause mit Snacks
17:00 Uhr       Workshops
18:30 Uhr       Verabschiedung

Danach gemütlicher Erfahrungsaustausch mit musikalischer Umrahmung.

 

Vorträge:

"Wann beginnt eigentlich Palliativmedizin"
Prof. Dr. med. Christoph Ostgathe, Leiter der palliativmedizinischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen

"Patientenrechte am Ende des Lebens"
Wolfgang Putz, Rechtsanwalt, Kanzlei für Medizinrecht München, Autor der Bücher: „Patientenrechte am Ende des Lebens“, „Sterben dürfen“ und „Therapieentscheidung am Lebensende“

 

Workshops (WS):

WS 1: Soziale Arbeit im Palliativ-Care-Team: Patient und Angehörige auf die häusliche Rückkehr vorbereiten

Richard Nikol, Dipl. Sozialpädagoge (FH), Palliative Versorgung, Leiter klinischer Sozialdienst, Heimleiter, Multimodale Schmerztherapie, TaiJiQuan-Lehrer

Reden wir über Hospiz oder Palliativ? (Wo ist das Problem für mich?) Lass ich es zu, dass die palliative Haltung und der Hospizgedanke verschwimmen? Psychosoziale Beratung, Vernetzung mit Ehrenamtlichen, Trauerarbeit, Vernetzung und Gremienarbeit, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit.

WS 2: Aromapflege im palliativen Bereich

Barbara Hess, Krankenschwester, Aromatherapeutin, Heilpraktikerin, klassische Homöopathin

In diesem Workshop werden anschaulich die wichtigsten ätherischen Öle und Pflanzenöle vorgestellt und die körperliche sowie psychische Wirkung auf unseren Körper beschrieben. Im speziellen wird die Anwendung der ätherischen Öle und Pflanzenöle im palliativen Bereich mit seinen zahlreichen Beschwerden, wie Angst, Unruhe, Atemnot, Schmerzen, Juckreiz und Mundpflege dargestellt.

WS 3: Pflege im Palliativteam und Vorstellung des Palliativmedizinischen Dienstes

Klaudia Kundinger, Melanie Stettinger, Martina Gilch, Examinierte Krankenschwestern mit der Zusatzausbildung zur Palliative Care-Pflegekraft

Die Palliativpflege möchte die Lebensqualität jedes Einzelnen so gut wie möglich erhalten. Sie orientiert sich an den Bedürfnissen des Patienten und seiner Angehörigen. In der Pflege wenden wir spezielle Maßnahmen wie basalstimulierende Waschungen, Mundpflege, Lagerungen, Wundpflege und Aromapflege an. Durch sie gelingt es, das Körpergefühl des Patienten zu verbessern. 

WS 4: Klangmassage

Ulrike Wotschka, Krankenschwester, Klangmassagepraktikerin

Die Klangmassage nach Peter Hess ist eine ganzheitliche Methode, die Körper, Geist und Seele anspricht. Die harmonischen Klänge der Klangschalen werden über das Gehör und den Körper wahrgenommen. Sie führen schnell zu einer angenehmen tiefen Entspannung. Durch Erfahrungen in der Wegbegleitung von Sterbenden und deren Angehörigen ist bekannt, dass die Anwendung der Klangmassage als sanfte und wohltuende Ergänzung in der Palliativpflege erlebt wird. In diesem Workshop werden die Klangschalen und ihre Einsatzbereiche in der Pflege vorgestellt. Unter Anleitung können erste Erfahrungen mit Klangschalen und den Wirkungsweisen der Klänge gemacht werden.

WS 5: Demenz im Endstadium

Albrecht Kühnle, Internist, Klinische Geriatrie, Palliativmediziner

Demenz ist keine der klassisch palliativen Erkrankungen, jedoch bedürfen viele Demente im Endstadium einer palliativen Betreuung. Was für Probleme gibt es am Lebensende, welches Setting ist angemessen, woran sterben an Demenz Erkrankte? Was ist bei Therapie- Entscheidungen zu beachten, wie steht es mit der Ernährung und Flüssigkeitsgabe am Lebensende? Außerdem: Umgang mit und Behandlung von psychischen und Verhaltensstörungen bei schwerer Demenz.

WS 6: Notfälle bei Palliativpatienten

Dr. med. Hubert Grienberger, Oberarzt Anästhesie und Intensivmedizin, Palliativmedizin, Notfallmedizin, Ärztliches Mitglied der SAPV Region 10

(Not-) Arzteinsätze bei Palliativpatienten - was tun als KVB- oder Notarzt? Ziel des Workshops: Erkennen von Palliativpatienten als solche, typische Akutsymptome und deren Behandlung. Vorstellen der Reanimationsguidelines (speziell für Palliativpatienten), ethische Entscheidungen am Lebensende.

WS 7: Unterwegs in der Trauer

Carmen Pickl und Regina Sterz, Koordinatorinnen des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes, Trauerbegleiterinnen, Palliativ Care-Fachkräfte

Was ist eigentlich Trauer? Wie erleben Menschen mit Verlusterfahrungen diese schmerzvolle Zeit? Wie kann sich Trauer äußern? Wie können wir Trauernden auf ihrem Weg durch diese schwere Lebensphase begegnen und sie unterstützen? Diesen Fragen soll in diesem Workshop nachgegangen werden. Nach einem kurzen theoretischen Input beschäftigen wir uns mit Aufgaben und Zielen in der Trauer. Der Workshop vermittelt elementare Hilfen für die Begleitung Trauernder und praktische Umsetzungsmöglichkeiten.

 

Organisatorisches:

Zielgruppe: Pflegerisches und medizinisches Fachpersonal sowie themeninteressierte Personen
Informationen: Malteser Hilfsdienst e. V. - E-Mail hospizdienst.eichstaett(at)malteser(dot)org
Anmeldung: bis 01.09.2017 - hier geht es zum Anmeldeformular
Tagungsbeitrag (inkl. Verpflegung): 35 Euro für Ärzte, 25 Euro für andere Berufsgruppen und Interessierte
Tagungsort: "Zum Gutmann", Am Graben 36, 85072 Eichstätt

Hier bekommen Sie den Flyer als Download.

 

Erste Hilfe Ausbildung

Die Erste Hilfe-Ausbildung stellt einen Schwerpunkt unserer Arbeit dar.

Grau ist alle Theorie, Malteser-Ausbildung ist praxisnah und immer aktuell - so gehört seit Mitte 2009 auch der praktische Umgang mit automatisierten-externen Defibrillatoren zum festen Bestandteil in unseren Kursen.

Hier finden Sie unsere aktuellen Kurstermine.

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE77370601201201205014  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7