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Malteser Eichstätt

Hospiz- und Palliativdienst

Die letzte Zeit ist ein besonderes Stück Leben. Da können kundige Begleiter gut tun.

Im Hospiz- und Palliativdienst der Malteser steht der unheilbar Erkrankte im Mittelpunkt - insbesondere sein Wunsch nach umfassender Schmerzlinderung (Palliative Care). Die rund 2.000 gut vorbereiteten Helferinnen und Helfer begleiten in 80 ambulanten Diensten und sieben Kinderhospizdiensten Kranke und deren Angehörige.

Diese Begleitung steht allen als kostenloses Angebot offen, unabhängig von Weltanschauung, Alter oder Lebensweise.

Ihre Ansprechpartner vor Ort:

Carmen Pickl
Koordination Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst/Trauerarbeit
Tel. (08421) 9807-15
E-Mail senden
Regina Sterz
Koordination Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst/Trauerarbeit
Tel. (08421) 9807-77
E-Mail senden

Wir über uns

Der ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst wurde 1996 gegründet und ist ein fester Bestandteil in der Versorgungsstruktur im Landkreis Eichstätt. Wir sind im Kernteam des palliativmedizinischen Dienstes der Klinik Eichstätt tätig. Der Dienst besteht aus einem großen ehrenamtlichen Team und zwei hauptamtlichen Kräften.

Wir begleiten schwerstkranke und Abschied nehmende Menschen auf ihrem letzten Lebensweg, zu Hause, in Altenheimen oder im Krankenhaus.

Begleiten bedeutet einen Menschen da abholen, wo er momentan steht. Dabei ist es uns wichtig, dass der zu Begleitende die Richtung bestimmt. Begleiten heißt für uns aber auch sich einfügen in ein Netz von bestehenden Beziehungen, den Angehörigen, Nachbarn, Freunden, Pflegekräften, Ärzten und Priestern.

Bei Ihren Begegnungen und Gesprächen mit uns können Sie darauf vertrauen, dass jeder von uns eine fundierte Ausbildung absolviert hat, die durch Fortbildungen und regelmäßige Supervisionen ergänzt werden. Wir hören Ihnen verständnisvoll zu und sind für Sie da.

Wie können Sie Hilfe anfordern?

Ein erster Schritt ist ein Anruf von Ihnen oder Ihrer Angehörigen bei uns. Zu einem ersten Gespräch trifft sich eine unserer Koordinatorinnen gerne mit Ihnen bei uns im Büro oder besucht Sie zu Hause, in einer Senioreneinrichtung oder Krankenhaus. Wir sind ohne Zeitdruck für Sie da und unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht.

Unsere Hilfe kostet Sie nichts!

Unsere Unterstützung:

  • Wir geben Ihnen oder Ihren Angehörigen die Möglichkeit über Krankheit, Sorgen und Ängste zu sprechen.
  • Wir verbringen mit Ihnen gemeinsame Zeit, in der man reden, schweigen oder einfach da sein kann, wenn es Ihnen nicht gut geht.
  • Wir geben Ihnen Informationen zur Erweiterung des Unterstützungsnetzwerks.
  • Wir beraten Sie zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.
  • Wir bieten Angehörigen eine Auszeit
  • Wir informieren Sie über pflegerische und medizinische Möglichkeiten zur Linderung belastender Symptome
  • Wir begleiten Sie in Ihrer Trauer

   
"Ein Wort, ein Blick, eine Geste kann neue Hoffnung, Geborgenheit und Zuversicht auslösen."
(Martin Bogdahn)

Möchten Sie Hospizbegleiter/-in werden?

Die Nachricht, schwer krank zu sein, vielleicht nur noch eine begrenzte Zeit zu leben, macht vielen Menschen Angst und kann einem den Boden unter den Füßen wegziehen. Nichts ist mehr so wie es vorher war. Ehrenamtliche Hospizbegleiter bieten in dieser herausfordernden Situation ihre Unterstützung an. Der Schwerpunkt in der Unterstützung des ambulanten Hospizdienstes liegt in der psychosozialen Unterstützung, dabei ist der Wichtigste Aspekt dieser Arbeit "Da sein" und „Zuhören“ für den Patienten und die Angehörigen, die dadurch Unterstützung und Entlastung erfahren.

Unsere Hospizbegleiter/innen stellen sich mit ihrer Persönlichkeit, ihren besonderen Fähigkeiten und dem in der Ausbildung erworbenen Wissen zur Verfügung um achtsam die Aufgabe als Wegbegleiter zu erfüllen. Wer sich ehrenamtlich engagiert, ist bereit, etwas von sich zu verschenken. In erster Linie ist es ZEIT, eigene Lebenszeit, die Sie schwerkranken Mitmenschen schenken.

Sie sind bereit, sich immer wieder neu auf den Begleitungsprozess einzulassen indem nicht sie die Richtung bestimmen, sondern die Betroffenen und ihre Angehörigen.

Wer sich zum Hospizbegleiter ausbilden lassen möchte, sollte:
- fähig sein zur Selbstreflexion
- offen sein für existentielle Fragen
- es selbstverständlich finden, die SELBSTBESTIMMTHEIT des Menschen bis zum Lebensende zu achten



Der Hospizdienst bietet regelmäßig eine Ausbildung zur ehrenamtlichen Hospizbegleitung an. 

Der Kurs erfüllt die Kriterien des BHPV und ist gegliedert in:

Grundkurs (16 Unterrichtseinheiten) mit den Themen:

• Hospizbewegung, Geschichte
• Patientenrechte am Ende des Lebens
• Reflexion eigener Endlichkeit
• Kommunikation in Krisen
• Nähe und Distanz

- Zwischengespräch

 

Aufbaukurs (ca. 100 Unterrichtseinheiten) mit den Themen:

• Verbale und nonverbale Kommunikation
• Psychosoziale Aspekte
• Biographiearbeit, System Familie
• Sterbebegleitung Demenzkranker
• Spirituelle und ethische Fragen
• Trauer- und Trauerbegleitung, Rituale
• Palliativpflege und Palliativmedizin
• Selbstpflege, Atemtherapie, Klangtherapie
• Sterben und Sterbebegleitung
• Wer sind die Malteser
• Rechtliche Grundlagen

- zusätzlich ein Besuchspraktikum mit ca. 25 Stunden, sowie Besichtigung einer palliativmedizinischen Einheit im Krankenhaus Eichstätt.

 

Sie werden während der gesamten Ausbildung kompetent begleitet von unseren Kursleiterinnen Carmen Pickl und Regina Sterz.
(Koordination amb. Hospiz- und Palliativberatungsdienst, Palliative-Care-Fachkräfte)

Nähere Informationen geben wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch, oder in einem unserer Informationsabende.

Veranstaltungskalender 2018/19 - hier geht es zum Download

Wie kann ich helfen? Finanzielle und ehrenamtliche Unterstützung

Unterstützung kann auf vielfältige Weise passieren. Wir brauchen Ehrenamtliche Mitarbeiter die aktiv in unserem Dienst mitwirken, aber genauso wichtig sind Menschen die, die Hospizidee weitertragen und uns finanzielle Unterstützung geben.

Unser Dienst besteht aus Ehren- und Hauptamtlichen Mitarbeitern. Hilfesuchende können unser Angebot kostenfrei in Anspruch nehmen. Kostenfrei heißt leider nicht, dass keine Kosten entstehen. Durch die Qualifizierung der Ehrenamtlichen, Supervision, Versicherungen, Miete, Fahrkosten usw. entsteht ein hoher finanzieller Aufwand, der zu einem Teil von der Krankenkasse getragen wird und durch einen Zuschuss des Bistums. Dennoch sind nicht alle Kosten gedeckt. Vor allem im Trauerbereich, gibt es bislang keine gesicherte Finanzierung. Die Ausbildung der Ehrenamtlichen zum Trauerbegleiter bedeutet einen hohen Kostenaufwand (kl. Basisqualifikation ca. 2000€) für unseren Dienst. Ein beachtlicher Teil wird über Spenden finanziert.

Um weiterhin kompetente Hilfe durch gut ausgebildete Hospiz- und Trauerbegleiter anbieten zu können, ist der Hospizdienst auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

  • als Fördermitglied
  • durch eine Einzelspende (auch prokjektbezogen möglich – Ausbildung der Trauerbegleiter, Ausbildung der Hospizbegleiter, Spende für die Kindertrauergruppe, Spende für Trauereinzelgespräche
  • wenn Sie anlässlich der Trauerfeier eines Angehörigen um Spenden für die Malteser statt Kränzen oder Blumen bitten
  • durch Erlöse aus Basaren
  • Spenden statt Geschenke (zum runden Geburtstag, Betriebsjubiläum usw.)

Da wir gemeinnützig und zudem auch als besonders förderungswürdig anerkannt sind, ist ihre Spende steuerabzugsfähig. Bei Spenden über 100€ stellen wir Ihnen eine Spendenbescheinigung aus. Darunter genügt der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung zur Vorlage beim Finanzamt.

Unsere Bankverbindung lautet:
Liga-Bank eG Eichstätt
IBAN: DE58 7509 0300 0007 6122 22
BIC: GENODEF 1M05
Stichwort: „Hospizarbeit“, „Name des Verstorbenen“, „Trauerarbeit“ …

Oder folgen Sie unserem Link: https://www.malteser-eichstaett.de/spenden-und-helfen/ihre-spende.html

Mit Ihrer Spende leisten Sie einen wichtigen Beitrag für unsere Arbeit bei Schwerkranken, Sterbenden, trauernden Erwachsenen und Kindern.
Dafür danken wir Ihnen von ganzem Herzen.


Weitere Informationen

Medizinprodukte- sicherheit

„Gemäß § 6 Abs. 1 MPBetreibV müssen Gesundheitseinrichtungen einen Beauftragten für Medizinproduktesicherheit bestimmen. Nach Abs. 4 muss eine Funktions-E-Mail-Adresse des Beauftragten für Medizinproduktesicherheit auf der Internetseite der Gesundheitseinrichtung bekannt gemacht werden. Den Beauftragten für Medizinproduktesicherheit im Malteser Rettungsdienst können Sie unter Beauftragter.MP-Sicherheit.Notfallvorsorge(at)malteser(dot)org kontaktieren.“

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE77370601201201205014  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7